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Rürup Rente - Basisrente zur Altersvorsorge *

Rürup-Rente allgemein

Die Rürup-Rente soll im Prinzip einen Ersatz für Selbstständige und Freiberufler darstellen, die keine Riester-Zulagen in Anspruch nehmen dürfen. Es handelt sich also auch bei der Rürup-Rente um eine staatliche Förderung, die dem Aufbau einer privaten Altersvorsorge dienen soll. Im Unterschied zur Riester-Rente gibt es hier allerdings keine direkten Zulagen, sondern man kann die Begünstigungen in Form eines Sonderausgabenabzugs im Rahmen der Einkommenssteuer nutzen, wenn die notwendigen Voraussetzungen dazu erfüllt sind. Die Rürup-Rente ist nach dem Ökonom Bert Rürup benannt und wird auch als Basisrente bezeichnet.


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Wissenswertes zur Rürup-Rente

Ähnlich wie bei der Riester-Rente, müssen auch für den Erhalt der Rürup-Steuervorteile bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Während man die Riester-Rente nur als Arbeitnehmer oder als versicherungspflichtiger Selbstständiger nutzen kann, steht die Rürup-Rente übrigens sowohl den Selbstständigen als auch den Arbeitnehmern zur Verfügung, und nicht ausschließlich Selbstständigen und Freiberufler, wie man oftmals meint. Die Förderung der Rürup-Rente besteht in der Form, dass Beiträge zu Sparverträgen, die die Zertifizierungsvoraussetzungen für die Rürup-Rente erfüllen, in bestimmten Grenzen gestaffelt als Sonderausgaben von der Steuer abgesetzt werden können, sodass sich letztendlich das zu versteuernde Einkommen reduziert.

Alleinstehende können maximal 20.000 Euro im Jahr steuerlich geltend manchen, Verheiratete zusammen 40.000 Euro, allerdings nicht in vollem Umfang. Der Grad der Absetzbarkeit ist nämlich seit 2005 gestaffelt und vermehrt sich jährlich bis zum Jahre 2025 um zwei Prozent. Derzeit (Stand 2009) sind 68 Prozent des maximal möglichen Betrages absetzbar, folgerichtig werden es im nächsten Jahr 70 Prozent sein usw.. Dabei können natürlich nur die tatsächlich in den Sparvertrag eingezahlten Beträge mit dem Prozentsatz abgesetzt werden. Wer also im Jahr 4.000 Euro in einen Rürup-fähigen Sparvertrag einzahlt, kann einen Betrag von 2.720 Euro absetzen (68 Prozent von 4.000 Euro). Ein weiterer Vorteil für den Sparer besteht übrigens nach Beginn der Rentenzahlung darin, dass die Rentenzahlungen aus der Rürup-basierten Rente nur in begrenztem Umfang steuerpflichtig sind, wobei sich allerdings der steuerfreie Anteil jährlich reduziert. Derzeit (2009) liegt der steuerpflichtige Anteil bei 58 Prozent und wird bis zum Jahre 2040 auf 100 Prozent steigen, dann sind die Rentenzahlungen also voll steuerpflichtig.

Wie bei der Riester-Rente, so müssen die möglichen Sparformen, für die man den Sonderausgabenabzug in Form der Rürup-Rente in Anspruch nehmen kann, einige Voraussetzungen zur Zulassung als Rürup-geeignet erfüllen. Dazu gehört zum Beispiel, dass die Auszahlung der Rente nicht vor Erreichen des 60.Lebensjahres des Sparers erfolgen darf. Zudem muss gewährleistet sein, dass man mindestens die bisher eingezahlten Beträge wieder in Form der Rentenzahlung zurück erhält. Förderungsfähige Sparformen sind zum Beispiel klassische und bestimmte fondsgebundene private Rentenversicherungen, britische Lebensversicherungen oder bestimmte Fondssparpläne (u.a. Garantiefonds).

* Alle Angaben ohne Gewähr - Stand der Informationen 08/2009
Die hier dargestellten Informationen stellen keine Rechtsberatung dar und erheben keinen Anspruch auf eine Rechtsberatung.









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